Donnerstag, 13 Dezember 2018
Notruf : 112

Zwei Schwerverletzte bei Verkehrsunfall auf der B65

Am heutigen Nachmittag ereignete sich auf der Bundestraße 65 zwischen dem Kreisel der Kommunalen Entlastungstrasse und Rethmar ein Verkehrsunfall. Hierbei wurden zwei Personen schwer verletzt.

Gegen 15:00 Uhr ereignete sich ein Verkehrsunfall auf der B65 in Fahrtrichtung Rethmar. Ein Pkw Hyundai kam aus bisher ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und krachte gegen ein Baum.
Der schwerverletzte Fahrer des Hyundai wurde durch den Aufprall in seinem Fahrzeug eingeschlossen. Seine Mitfahrerin lag bereits neben dem Fahrzeug und wurde durch Ersthelfer betreut. Nach medizinischer Erstversorgung durch Notfallsanitäter und einen Notarzt, konnte der Fahrer auch ohne hydraulisches Rettungsgerät befreit werden und wurde wie auch die Beifahrerin in ein Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle, stellte den Brandschutz sicher und unterstützte die Rettungsmaßnahmen des Rettungsdienst. Während der Rettungsmaßnahmen musste die Bundesstraße voll gesperrt werden. Hierdurch kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Rethmar, Sehnde, Evern und Haimar und der Rettungsdienst waren mit 11 Fahrzeugen sowie derRettungshubschrauber Chr.4, mit 52 Einsatzkräften.

Unwettereinsätze zu Sturmtief Friederike

Am heutigen Donnerstag wurde die Feuerwehr Rethmar zur Unterstützung der örtlichen Einsatzleitung nach Sehnde alarmiert. Dort wurden die Unwettereinsätze zentral im Stadtgebiet Sehnde disponiert, welche von der Regionsleitstelle weiter gegeben wurden.

Zusätzlich zum Elo Einsatz wurde die Feuerwehr Rethmar zu einem umgestürzten Baum an der Hauptstraße  alamiert.
Der Baum wurde durch den Einsatz der Kettensäge beseitigt, da er die komplette B65 versperrte.

Einsatz: Umgestürzter Baum

Gegen 18.30 Uhr alarmierte die Regionsleitstelle die Feuerwehr Rethmar zu einem umgestürzten Baum.
Ein Teil des Baumes war vermutlich bereits aus altersgründen abgebrochen und auf ein Stück der Straße Schäferrei in Rethmar gefallen.

Da sich aber noch ein Teil in der Krone verfangen hatte, ging eine Gefahr für die Anwohner davon aus.
Die Feuerwehr entfernte  den Teil des Baumes mittels Kettensäge und räumte die Straße wieder frei.

Im Einsatz war die Feuerwehr Rethmar mit 15 Einsatzkräften und 2 Fahrzeugen.

​Gefahrguteinsatz in Höver

Am gestrigen Abend kam es auf dem Gelände einer Speditionsfirma in Sehnde-Höver, Hannoversche Straße, zu einem Chlorwasserstoff aus einem Container. Aus ungeklärter Ursache war ein Behälter mit ca. 20 Liter Chlorwasserstoff leckgeschlagen. Eine Person wurde verletzt. Die umliegende Bevölkerung war zu keiner Zeit akut gefährdet.

Um 22:15 Uhr am gestrigen Abend meldet die Firma, dass Dämpfe aus einer Wechselbrücke steigen würden. Durch Mitarbeiter wurde die Wechselbrücke aus der Verladezone gezogen und die Feuerwehr alarmiert.

Daraufhin wurde die Ortsfeuerwehr Höver sowie die ABC- Messkomponente alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand eine Wechselbrücke auf einer Freifläche vor der Umschlaghalle auf dem Firmengelände. Nach Informationen eines Betriebsangehörigen sollten sich 49 Behälter mit Chlorwasserstoff in der Brücke befinden. Umgehend ließ der Einsatzleiter das Alarmstichwort auf ABC 2 erhöhen. Daraufhin wurde ein Großaufgebot des ABC Zugs Region Hannover Ost, der Feuerwehren Burgdorf, Lehrte, Sehnde und Uetze zur ABC-Gefahrenabwehr in Marsch gesetzt. Weiter wurde eine sofortige Räumung der angrenzenden Lagerhalle veranlasst und der Brandschutz sichergestellt. Der Einsatzleiter legte ein Absperrradius von 50 Metern fest.

Die Feuerwehr begann umgehend mit Messungen an der LKW Brücke und Erkundungen der betroffenen Bereiche. Zur Erstmaßnahme wurden Hydroschilder aufgebaut ,mit dem das Niederschlagen der gut wasserlöslichen Dämpfe sichergestellt werden sollte. Zudem wurde ein Bereitstellungsraum am Feuerwehrhaus Höver eingerichtet.

Im weiteren Verlauf gingen Feuerwehreinsatzkräfte unter Chemikalienschutzanzügen zu der Brücke vor. Mit Hilfe eines Gabelstaplers wurden die Ladung entladen. Die Schwierigkeit bestand in der Lagerung der Versandstücke. Die beschädigten Behälter standen an der Stirnseite und konnten durch die Einsatzkräfte nicht eingesehen und erreicht werden. Dieses macht es erforderllich, dass sehr viele Chemikalienschutzträger zum Einsatz kamen. Gegen 01:20 Uhr war die Ladung soweit entleert, dass die Einsatzkräfte das beschädigte Gefahrgut bergen konnten. Es stellte sich dabei heraus, das ein 20l Behälter beschädigt und ausgelaufen war.

Durch das Personal des am Freitag neu in Dienst gestellten GW Dekon aus Bilm wurde das Personal sowie die Wechselbrücke dekontaminiert.

Um 03:15 Uhr entschied die Einsatzleitung der Feuerwehr aufgrund des Zustandes, dass die Einsatzmaßnahmen abgeschlossen sind und die beteiligten Einsatzkräfte mit dem Rückbau der Gerätschaften beginnen könnten. Bis zu diesem Zeitpunkt war die Feuerwehr mit mehr als 130 Einsatzkräften und 45 Fahrzeugen rund 5 Stunden im Einsatz. Ein 37 jähriger Mitarbeiter wurde durch den Rettungsdienst ambulant behandelt.

Aufgrund der Massnahmen war die Ortsdurchfahrt in Höver von 22:15 Uhr bis 23:50 voll gesperrt. Zeitweise staute sich der Verkehr bis über das Postfrachtzentrum hinaus und bis zum Ortsausgang nach Ahlten. Gegen 00:00 Uhr wurde der Verkehr wieder freigegeben, dennoch stauten sich die LKW’s bis Anderten, da das Firmengelände weiterhin nicht befahren werden durfte.

 

Copyright Text und Bild: Stadtfeuerwehr Sehnde (Link)

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